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Entwicklungsgeschichte der Malteserfunken Heitersheim:


Am Montag, den 15.01.1951 wurde die Narrenzunft Malteserfunken von einigen Idealisten im Gastbaus "Schiff" gegründet. Damit sollte die einheimische Fasnet in saubere und geordnete Bahnen gelenkt werden. Diese Idealisten waren:

Oskar Höfler
Erhard Löffler
Eugen Brendle
Franz Walz (Schiffwirt)
Max Walz


Am 17.01.1951 fand dann die erste Versammlung im Gasthaus "Schiff" statt. Da wurde der Vorschlag gemacht, dass Dr. A. Lietzke der erste Prinz Karneval sein sollte.
Bereits 3 Tage später, am 20.01.1951, wurde zur Gründungsversammlung ins Gastbaus "Kreuz" eingeladen. Dabei wurde der erste Elterrat gewählt und zwar :
Dr. Lietzke, Heinz Sütterle, Robert Zimmermann, Helmut Schaber, Hubert Zähringer, Alfons Winter, Eugen Brendle, Karl Walz, Franz Walz, Fritz Fünfgeld, Johann Höfler, Hans Muller,
Zeremonienmeister: Harro Janz
1. Prinz Karneval: Dr. A. Lietzke
1. Prinzessin: Rösle Löffler

Die 1. Elterratsmiüze wurde genäht von Frau Trudel Lietzke.

Am 28.01.1951 folgte schnon der erste öttentliche Auftritt des Elferrats beim Kickerball. 2 Tage später, am 30.01.1951, Ernennung des 1. Sackelmeisters Karl Walz.
Unter Leitung von Helmut Schaber Werbefahrt auf einem Lastwagen für den Umzug in die umliegenden Orte wie Seefelden, Buggingen, Dattingen, Britzingen, Laufen, Sulzburg, Dottingen und Wettelbrunn. 1 . Umzug mit über 30 Wagen und Gruppen.

Auf Einladung von Oskor Höfler wurde am 17.02.1951 im Gasthaus "Krone" der erste Vorstand gewählt. Diese Wahlen brachten folgendes Ergebnis:
1. Vorsitzender: Dr. A. Lietzke
2. Vorsitzender: Franz Walz (Schiffwirt)
1. Beisitzer: Franz Seyferle
2. Beisitzer: Alfons Winter
3. Beisitzer: Eugen Brendie
Schriftführer: Fritz Fünfgeld
Kassierer: Harro Janz
Berater: Oberlehrer Karl Seyferle

Der Namensvorschlag "Malteserfunken" stammt von Franz Seyferle.

Erstaunlich war das hohe Tempo, das die näirrischen Männer hier vorgelegt haben. Wurde doch in 4 Wochen buchstäblich ein neuer Verein aus dem Boden gestampft,
Der Narrenruf "Ma - Fu - Hei" (Malteser - Funken - Heitersheim) wurde auch schon sehr bald geboren.

Aber schon viel früher gab es selbstverständlich seit eh und je in Heitersheim eine Fasnet. Den Strohmann (aus der heidnischen Zeit, Austreiben des Winters) konnte man als Urfigur der "Heitersheimer Fasnet" ansehen.
In noch vorhandenen Aufzeichnungen aus der Zeit der frühen 30er Jahre ist zu lesen, dass insbesondere die Herren Oberlehrer Karl Seyferle und Dr. med. Blank mit Unterstützung des Männergesangvereins, sowie des Musikvereins, die Heitersheimer Fasnet gestalteten. Ebenso geht aus den Protokollen hervor, dass die Heitersheimer Narren in jedem Jahr einem Prinzen als Repräsentanten der Fasnet das Norrenzepter in die Hond gaben.

Fotografien z. B. sind vorhanden vom Umzug 1928 mit Prinzenpaar. Ein noch älteres Bild zeigt den Umzug 1913 vor dem ehem. Gasthaus "Rose" mit einem pferdebespanntem Wagen, der den Titel trug: "Krieg oder Frieden auf türkisch". Schon damals gab es, wie man auf dem Bild erkennen kann, viele Zuschauer.

So war es für die Gründer im Jahre 1951 selbstverständliche Verpflichtung, an diese alten Gewohnheiten und Traditionen anzuknüpfen. Nach Bildung der Vorstandschaft und des Elferrats wurde zunächst die Narrengruppe der Strohmänner geschaffen. Dieses Häß, das inzwischen nicht mehr aus Stroh sondern aus Bast hergestellt wird, trägt eine handgeschnitzte Holzmaske, die noch den Entwürfen eines künstlerisch begabten Elferrates gefertigt wurde.

Das Prinzenpaar benötigte außer seinen Pagen eine weitere Begleitung. So entstand die Prinzengarde. Die Mädchen dieser Garde erfreuen nicht nur durch ihr Aussehen, sondern auch durch Tanzauftritte bei Progrommabenden der Malteserfunken. Bereits im ersten Jahr noch Gründung fanden eine Woche vor Fasnet (Samstag u. Sonntag) zwei Gala- Sitzungen, die man damals die Prunksitzungen nannte, statt. In diesen Sitzungen wurden u.a. durch "Schnitzelbänke", "Waschweiber" und "Büttenredner" nicht nur Iustige Begebenheiten der Malteserstadt (Heitersheim war früher Hauptsitz des Johonniter- u. späteren Malteserordens in Deutschland), sondern auch die hohe Politik glossiert und angeprangert.

In späteren Jahren wurden aus den Gala-Sitzungen Prunksitzungen. Das hing mit dem Umzug vom damaligen Saal des "Ochsen" in die 1956 erbaute Festhalle zusammen. Hier hatte man bedeutend mehr Platz, um "prunkvolle Sitzungen" abzuhalten.

Am "Schmutzige Dunschdig" gingen der Elterrat und der jeweilige Prinz zum Rathaus, um den Herrn Burgermeister "des Amtes zu entheben" und die "Macht" zu übernehmen. Damit war die Straßenfasnet in "Maltesien" (Heitersheim war früher ein Fürstentum und verwandelt sich daher über Fasnet in das Fürstentum Maltesien) eröffnet und die Schuljugend wird für das kräftige "Ma - Fu - Hei" - Rufen zum ersten Mal mit Gutsele belohnt. Anschließend zog der närrische Zug durch das Städtchen von Gaststätte zu Gaststätte, die auf ulkige Namen umgetauft wurden und dabei ihr neues Wirtshausschild erhielten. Hier trat zum ersten Mal die Narrengruppe "Jungfunken" in Aktion. Es handelt sich dabei um junge Burschen, die nach Iangähriger Bewährung die Möglichkeit haben, einmal Elferrat zu werden.

Leider musste diese Aktion "Wirtschaftsumtaufe" nach 1966 eingestellt werden, da durch den zunehmenden Straßenverkehr die Unfallgefahr für die mitziehenden Kinder zu groß geworden war. Seit 1967 wird als "Ersatz" für die weggefallene Wirtshaustaufe auf dem Rathausplatz ein Narrengalgen errichtet, an dem jährlich ein allgemeines örtliches oder auch überörtliches Thema durch "Aufhängen" angeprangert wird.

Am Rosenmontag wird dann in jedem Jahr ein großer Fasnetumzug durchgeführt. Durch die Straßen unseres Städtchens ziehen dann die Heitersheimer Vereine, viele Cliquen, Vereinigungen und Privatpersonen, begleitet von mehreren Musikkapellen aus der Umgebung. Weitere Gruppen kommen alljährlich aus der näheren und weiteren Umgebung, um hier beim Umzug mitzuwirken. Selbstverständlich darf auch der Musikverein als elegant gekleidete Funkenkapelle, sowie neuerdings der Fanfarenzug nicht fehlen. Überhaupt ist der Musikverein als Umrahmung sämtlicher Fasnetveranstaltungen nicht wegzudenken.

Am Fasnetdienstag findet dann als Abschluss der närrischen Zeit nach Einbruch der Dunkeiheit ein 'Hemdglunkiumzug" statt. Dort wird, von Fackellichtern umrahmt, unter Heulen und Wehklagen eine Puppe als symbolische Figur durch die Hauptstraße zum Rathausplatz getragen. Dort wird sie den Flammen übergeben und die "traurige Asche" anschließend in den Sulzbach gestreut. An diesem Abend ist in einigen Lokalen ein heftiges "Schnurren" im Gange. So mancher Heitersheimer Bürger kommt hier nicht ungeschoren davon.

Ab dem Schmutzige Dunschdig finden allabendlich die Maskenbälle der verschiedenen Vereine statt, die unter der Schirmherrschaft der Malteserfunken stehen. Am Rosenmontag trifft man sich abends beim Prinzenmaskenball.

Am darauffolgenden Sonntag wird dann, auf der Anhöhe beim Wasserturm, das Fasnetteuer angezündet. Dabei misst sich die jüngere mit der älteren männlichen Jugend beim "Scheiben schlagen".

Selbstverständiich wird auch der 11.11. närrisch begongen. In einem ca. 2-stündigen Programm wird als Höhepunkt das Motto der kommenden Fasnet dem "staunenden Volke" feierlich eröffnet. Im Laufe des Jahres 1956 wurde in Heitersheim ein größerer Schulhausneubau mit angeschlossener Mehrzweckhalle fertiggestellt. Diese Halle, in der rund 600 Personen Platz finden und bewirtet werden können, eröffnete den Narren viele neue Perspektiven. So wurde es möglich, ab Fasnet 1957 ein Kinderfest zu veranstalten. Dies wird ieweils am Nachmittag des Fasnet- Dienstag abgehalten. Es findet ein Kinderumzug statt, der in der Festhalle endet. Dort erhalten die Kinder eine heiße Wurst mit Wecken.

Anschließend wird den Kindern bei Seilziehen, Sackhüfpen, Eierlaufen und vieien anderen Spielen ein unterhaltsamer Nachmittag geboten. Dies wäre ein kurzer Abriss unserer "Heiterscher Fasnet", wie sie seit Gründung der Malteserfunken bis in die heutige Zeit abgehalten wird.

Im Jahre 1960 bildete sich in der Oberstadt ein Narrennest. Das Häs der "Oberdörfler Kindsköpf" mit ihren überdimensionalen Köpfen fand überall großen Anklang.

Seit 1962 marschiert die weitere Narrengruppe die "Guggemusik" am Rosenmontag noch vor Tagesanbruch durch die Straßen der Stadt, um das noch müde Narrenvolk mit viel Krach aufzuwecken und zur närrischen Pflichterfüllung zu mahnen.

1967 wurde durch Leonie und Walter Kimmich und Lore und Ernst Schneider eine neue Gruppe, die "Funkenwächter" ins Leben gerufen. Um diese Gruppe machte sich auch Elferratsmitglied Bernfried Jauch verdient. Das Häs erinnert an die Knappen der Malteserritter, trägt eine holzgeschnitzte Maske und erfreut mit einem Zunfltanz.

Mit verschiedenen Zünften der Umgebung wird durch gegenseitige Besuche ein reger Kontakt gepflegt. Aber auch weiter außerhalb der Mauern unseres Heimatstädtchens sind die Malteserfunken aktiv. So wurden komplette Zunttabende in den Jahren 1959 und 1960 bei der Narrenzunft Schönwald/Schw.,1964 auf dem Killesberg in Stuttgart, 1965 bei der Narrenzunft Aichhalden gestaltet. Beim Markgräfler Narrenabend in Auggen konnten die Malteserfunken jedesmal mit ihren Auftritten großen Beifall erringen. Bei Sonderzügen der Bundesbahn gestalteten die Maltesertunken ieweils bunte Nachmittage. Auch diese Nachmittage brachten jedesmal viel Beifall und machten den Verein weit über die Grenzen hinaus
bekannt.

Vom Gründungstag an bis zu  seinem Ausscheiden als Präsident im Jahre 1971 hat sich Dr. Lietzke viel Verdienste um Aufbau und Fortbestand des Vereins erworben. Er wurde daher bei seinem Ausscheiden zum Ehrenpräsidenten ernannt. Sein Nochfolger wurde Josef Herbstritt. Auch er machte sich bis zu seinem Ausscheiden im Jahre 1973 um den Verein verdient. In seine Amtszeit fällt die Aufnahme der Malteserfunken in den V.O.N. (Verband Oberrh. Narrenzünfte). Seit dem Oberrh. Narrentag in Endingen haben die Malteserfunken als Gastzunft des V.O.N. an allen Narrentagen mit größerer Abordnung teilgenommen. Während des Herbstkonzerts 1971 wurden die Malteserfunken aufgrund ihrer Verdienste um die Fasnet als ordentiiches Mitglied in den V.O.N. aufgenommen.
Im Frühjahr 1975 verließen die Malteserfunken wieder den Verband Oberrh. Narrenzünfte. Grund: Der Verband wollte den Heitersheimern das Prinzenpaar streitig machen. Das Prinzenpaar ist hier Tradition. Nachweislich gab es 1928 bereits ein Prinzenpaar.

Seit 1973 war als dritter Präsident in der Vereinsgeschichte Dieter Brotz tätig. Wie seine beiden Vorgänger versuchte auch er, den Verein durch alle Klippen zu führen und ihn erneut mit Impulsen zu versehen. Den neu eingegliederten Stadtteil Gallenweiler fest in die Fasnet mit einzubeziehen, war eine der vielen Aufgaben, die zu bewältigen waren.
Im Herbst 1974 gelang es, auf Betreiben des neuen Präsidenten Dieter Brotz, im Stadtteil Gallenweiler ein weiteres Narrennest zu gründen. Der Name dieser Gruppe Iautet "Badgumber". Der Name wurde abgeleitet von einer Froschfigur, die als typisches Merkmal aus Gallenweiler für die Nachwelt erhalten bleiben sollte. Schon viele Jahre zuvor wurde im Sommer in Gallenweiler das "Badgumberfescht" abgehalten. Das Häs stellt eine Froschfigur dar. Der Name Badgumber bedeutet: Ein Frosch, der vom Uferrand ständig in einen Tümpel, das auch als "Schwimmbad" benutzt wurde, hereinspringt oder im Dialekt "gumbt". Die Gründung der Badgumber fiel zusammen mit der Tatsache, dass 1975 mit Erich Böcherer zum ersten mal ein Fasnet- Prinz aus Gallenweiler Repräsentant der Heiterscher Fasnet war. Dieser Umstand "beflügelte" die Badgumber vom ersten Tag ihrer Gründung an.

Am 02.03.1974 wurde sponton ein vereinseigener Fanfarenzug, hauptsächlich von Mitgliedern der "Oberdörfler Kindsköpf" im Gasthaus "Bad" gegründet. Der Grundgedanke dieser Gründung war die Ablösung der Guggemusik am Rosenmontag frühmorgens. Sehr bald merkte man dann, dass die Ausrüstung eines richtigen Fanfarenzuges mit Instrumenten und Kostümen eine ungeheuer große Geldsumme in Anspruch genommen hätte. Eine solche Summe für eine einzige Gruppe innerhalb der Malteserfunken aufzubringen erschien  unmöglich, so dass sehr bald der Gedanke eines separaten Vereins Fanfarenzug aufkam. Als separater Verein hat man viel besser die Möglichkeit, solche Anschaffungen konzentriert zu verfolgen. Am 13.09.1975 trennte sich dann der Fanfarenzug von den Mateserfunken. Er ist seit diesem Tag ein selbständiger Verein mit eigener Vorstandschaft.

Erwähnenswert ist noch, dass die Malteserfunken stolz darauf sind, einen eigenen Funken- Marsch zu besitzen. Komponiert und getextet wurde er vom früheren Elferratsmitglied Karl Jäger und der Zunft zum 11.11.1951 gewidmet. Dasselbe gilt für unser Zunftlied: Heitersheim d`Malteserstadt hat den Stumpfsinn endlich satt. Text und Komposition stammen von Herrn Oberlehrer Karl Seyferle. Ein weiteres Lied mit dem Titel: Malteserfunken feiern Fasnet... wurde erstmals 1976 von den "3 Martinis" und den "Sulzbachlerchen" im Jubiläumsjahr der Funken der Öffentlichkeit vorgestellt.

Zum Schluss soll auch die Fasnet- Zeitung nicht vergessen sein. Zur Fasnet 1952 Herausgabe der 1. Fasnet- Zeitung der Malteserfunken in DIN A 4- Format mit Schreibmaschine geschrieben. Ab Fasnet 1953 wurde die Fasnet- Zeitung jährlich in ordentlichem Druck mit dem Titel "Funken- Blitzpost" herausgegeben. Sie wird in jedem Jahr von vielen Bürgern der Malteserstadt sehnlichst erwartet. Im aktuellen Blatt (ca. 50 Seiten stark) werden lustige Begebenheiten, die sich das Jahr hindurch in Heitersheim ereignet haben, glossiert und der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie erfreut sich auch heute noch mit einer Auflagenstärke von ca. 800 Exemplaren großer Beliebtheit.

Die Malteserfunken zählen derzeit ca. 120 passive, sowie ca. 100 aktive Mitglieder. Es wird weiter angestrebt, die Aktiven in den einzeinen Gruppen noch aufzustocken, damit sich die Möglichkeiten dieses Vereins weiter vergrößern.

Im Jahre 1976 feierten die Malteserfunken zum 25- jährigen Vereinsjubiläum eine besonders großzügige und aufwendige Fasnet. Am 10.10.1976 wurden wärend eines glanzvollen Festbankettes in der Festhalle Heitersheim die noch lebenden Vereinsgründer mit einer wertvollen Urkunde ausgezeichnet. Sämtliche Prinzenpaare vergangener Jahre und langjährige Aktive wurden ebenfalls mit einem besonders humorvoll etikettierten Weingeschenk bedacht. Ein großes, kaltes, rustikales Buffet wurde in eigener Regie geschaffen. Außerdem wurde an diesem Abend das Jubiläums- Prinzenpaar gekrönt. Aus Anlass des Vereinsjubiläums wurden zum ersten mal 3 Prunksitzungen veranstaltet. Da alle 3 Sitzungen ausverkauft waren, wurde beschlossen, auch in Zukunft 3 Prunksitzungen abzuhalten.

1977 Erstmals sind die Malteserfunken personell mit zwei Vizepräsidenten besetzt, auch wurden wieder 3 Prunksitzungen durchgeführt, am Fasnetsonntag nahmen die Funken in Eschbach am Umzug teil, die Fasnet in Heitersheim ist wieder gelungen, wie in den vergangenen Jahren

1978 Fasnet wie gehabt in der Malteserstadt

1979 Es bleibt Dieter Brotz Präsident der Malteserfunken, Ehrung verdienter Elterräte vollzogen, es gab wieder zwei Prunksitzungen, über die Fasnet war Heitersheim fest in Narrenhänden.

1980 bei den Vereinsbällen Riesen- Stimmung, großer Rosenmontagsumzug, den Jahresorden der Matesertunken ziert ein Funkenwächter

1981 Die Narrenzunft feiert das 30- jährige Bestehen in der Festhalle mit der Prinzenkrönung, Guggemusik wird gegründet, glanzvolle Prunksitzungen setzen die Reihe der Prunksitzungen fort, Regen beim Rosenmontagsumzug, aber trotzdem tolle Stimmung

1982 Fasnet wie gewohnt in Heitersheim, aktive Teilnahme der Guggemusik, sonst wie gewohnt erfolgreich, Dieter Brotz zum letzten Mal in der Funktion als Funkenpräsident

1983 neu gewählter Präsident Hans-Peter Reimann, die Narren lassen kräftig Dampt ab, Hans-Peter Reimann hat dies fest im Griff.

1984 erster Narr war Ehrenpräsident Dr. Arno Lietzke, der Elferrat produziert ,,Karneval in Rio" und viele Neulinge bereichern das Prunksitzungsprogramm

1985 die Narren stürmen die Johanniterschule, wieder glanzvolle Prunksitzungen präsentiert, der bislang größte Rosenmontagsumzug in Heitersheim

1986 Neuer Präsident der Malteserfunken Jürgen Sütterle, fünf neue Elferräte aufgenommen, glanzvolle Prinzenkrönung zum 35- jährigen Jubiläum in der Festhalle, Ehrung verdienter
Iangjähriger Mitglieder, Fasnet pur in Heitersheim

1987 wieder drei Prunksitzungen bei den Malteserfunken und eine glanzvolle, gut organisierte Fasnet werden präsentiert

1988 herrliche Prinzenkrönung im Löwen, als erster Gratulant Ehrenpräsident Dr. Arno Lietzke, Rathausstürmung zum ersten mal per Schlauchboot, eine neue Gruppe, die ,,Rueschgrabehexe”, sind geboren

1989 wieder eine gelungene Fasnet mit dem Elferrat als Römerballett, viele Gastzünfte beim Rosenmontagsumzug und reichlicher Konfettiregen

1990 der 11.11. im Kreuz unter der bewährten Regie von Jürgen Sütterle, die Veranstaltungen über Fasnet närrisch wie eh und je

1999 Prinzenkrönung zum 40- jährigen Jubiläum in der Festhalle, doch leider Absage der weiteren Veranstaltungen wegen Goltkrieg

1992 Prinzenpaar wie `91, iedoch Krönung im Gasthof Löwen, Prunksitzungen erfolgreich wie gewohnt, Rosenmontag im Nieselregen, aber mit bester Stimmung

1993 eine gut organisierte Fasnet durch Präsident Günter Schaber mit vielen Glanznummern an den Prunksitzungen, u.a. ,,neu erwacht”, die Badgumber in neuem Häs, die Jungfunken alias ,,Sieben Zwerge” mit ,,Schneewittchen"

1994 wiederum Fasnet pur in Heitersheim

1995 die erste Närrin, Bärbel Stockbauer, im Strohmannhäs, die Prunksitzungen mit stark verjüngten Akteuren

1996 feierliche Prinzenkrönung zum 45- sten Jubiläum in der Festhalle, Prunksitzungen waren ,,Spitze”, ein prächtiger Rosenmontagsumzug mit u.a. der Guggemusik im Piratenlook,
Kinderfasnet bestens vorbereitet mit tollem Programm

1997 lange Suche nach dem Prinzenpaar, erfolgreich erst an Silvester, an dieser Fasnet stand die Patenschaft mit der Funkenzunft aus Vandans im Vordergrund, besiegeit an der Prunksitzung

1998 Die Suche nach dem Prinzenpaar, eine leichte Übung, perfekte Prunksitzungen Ieiten den Reigen der Veranstalungen ein, der Rosenmontag mit viel Musik. Aufwendige Wagen und Masken sorgen für eine tolle Stimmung und auch bei der Kinderfasnet lässt nichts zu wünschen übrig, einfach toll!

1999 begonnen mit der Prinzenkrönung folgten die Prunksitzungen mit fast 5- stündigem Programm und einem Rosenmontag mit strahlendem Sonnenschein, ganz nach Wunsch aller Beteiligten

2000 Fasnet beginnend mit der Prinzenkrönung, die erste Fasnet im neuen Jahrtausend mit einem zackigen Programm der Prunksitzungen, sowie zum ersten Mal in Heitersheim ein Narrendorf vor und nach dem Rosenmontagsumzug. Kinderfasnet mit närrischem Programm. Nach allen Kampagnen endet die Fasnet mit dem traditionellen Scheibenfeuer am Wasserturm.

2001 Die Malteserfunken haben im Jubiläumsahr 137 passive und 119 aktive Mitglieder.